160 Kilometer Gasleitungen werden kontrolliert

Stadtwerke überprüfen Hauptleitungen und Hausanschlüsse auf Undichtigkeiten

Gutes Schuhwerk ist bei der Gasrohrnetzprüfung der Hertener Stadtwerke gefragt: Rund 160 Kilometer erlaufen die Mitarbeiter aus der Fachabteilung Gasnetz in den kommenden sechs Wochen und sind dabei im gesamten Stadtgebiet unterwegs.

Am Dienstag, 14. Mai, startet der diesjährige Kontrollgang. Hierbei werden rund 100 Kilometer Gas-Hauptleitungen (Nieder- und Mitteldruck) und rund 60 Kilometer Hausanschluss-Leitungen auf Undichtigkeiten kontrolliert. 

Bei der Gasrohrnetzprüfung ist ein spezielles Messgerät im Einsatz. Dieses Gerät ist hochempfindlich und spürt schon die geringsten Gasmengen auf. Dabei saugt das Gerät die Luft von der Erdoberfläche ab und pumpt sie ins Gerät. Falls eine Rohrundichtigkeit vorliegt, macht sich das Messgerät bemerkbar und zeigt die genaue Gaskonzentration an. Diese Daten werden notiert, um die Leckage im zweiten Durchgang genau zu lokalisieren. Die Kollegen der Gasversorgung wissen so, wo Reparaturarbeiten anstehen und können dementsprechend punktgenau handeln. 

Bei den Undichtigkeiten unterscheiden die Fachleute vier verschiedene Arten von Leckagen: Klasse A1 bezeichnet einen Gasaustritt in einem Haus, der sofort behoben werden muss. Innerhalb von sieben Tagen muss die A2-Schadensbehebung erfolgen. Undichtigkeiten der Klassen B und C werden vor dem Winter bzw. nach Erneuerungsplan behoben. 

Für Rückfragen stehen die Fachleute der technischen Abteilung Gasnetz gerne zur Verfügung: Evangelos Kamarakis, Telefon: 02366/307-171 E-Mail: gasnetz@herten.de.