Chronik

Unsere Kundenorientierung hat schon ganz schön Tradition – ein kurzer Überblick über die Geschichte der Hertener Stadtwerke.

1900: Gründung

Im Jahr 1900 erfolgt die Gründung der „Gasanstalt Herten“, des Vorläufers der heutigen Hertener Stadtwerke GmbH. 14 Jahre später erweitert sich der Versorgungsauftrag. Von nun an sorgt das „Gas- und Elektrizitätswerk Herten“ für Wärme und Licht.

1914: Start der Stromversorgung

Am 1. August 1914 fällt in Herten der offizielle Startschuss für die Stromversorgung. Der Bezug erfolgt über vier Trafostationen:

  • Marktplatz (Antoniuskirche)
  • Josefschule (Herner Straße Ecke Ewaldstraße)
  • Kaiserstraße Ecke Kuriger Straße
  • Bahnhof

1914 hat das Hertener Niederspannungsnetz 64 Anschlüsse und eine Länge von fünf Kilometern. Es umfasst folgende Straßen:

  • Vitusstraße, Wilhelmstraße, Bismarckstraße, Augustastraße
  • Teile der Kaiserstraße, der Herner Straße, der Waldstraße und der Schützenstraße

1926: Neue Stadtteile

Mit der Eingemeindung von Disteln, Scherlebeck und Langenbochum werden ab dem 1. April 1926 auch diese Stadtteile sowie Teile von Ebbelich mit Strom versorgt.

1939: Dunkle Zeiten

1939 wird die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet kriegsbedingt auf drei Laternen als Richtleuchten zurückgefahren.

Neue Hausanschlüsse werden aufgrund von Materialknappheit nur in dringenden Fällen hergestellt.

1944: Kriegsfolgen

Ab 1944 erfolgt die Stromversorgung fast ausschließlich durch den örtlichen Bergbau, weil das Hochspannungsnetz aufgrund von Bombenschäden außer Betrieb ist.

Der Erneuerungsnotstand hält bis 1948 an.

1951: Erneuerung

Von 1951 an wird das Versorgungsnetz im gesamten Stadtgebiet erneuert und erweitert.

1958: Rekord

1958 steigt der Stromverbrauch erstmals über zehn Millionen Kilowattstunden. Bis 1968 wird sich die Stromabgabe nochmals mehr als verdoppeln.

1976 steigt der Stromverbrauch erstmals über 100 Millionen Kilowattstunden.

1971: Innovation

1971 wird eine Tonfrequenz-Rundsteueranlage installiert. Sie ermöglicht unter anderem die automatische Schaltung der Straßenbeleuchtung.

1980: Klimaschutz

1980 stellen die Stadtwerke mit dem Wärmeatlas das erste Energiesparkonzept vor. Weitere folgen:

  • 1990: „Energiekonzept 2000“
  • Seit 2010: „Klimakonzept 2020“: Bis zum Jahr 2020 soll der CO2-Ausstoß in Herten im Vergleich zum Basisjahr 2006 um 91.000 Tonnen sinken.

1983: Letzte Kilometer

1983 nehmen die Hertener Stadtwerke die Haushalte in Westerholt und Bertlich in das Versorgungsnetz auf.

1991 werden die letzten 22 Kilometer Versorgungsnetz der VEW und die letzten fremdversorgten Stromkunden übernommen.

1997: Stromproduzent

Mit der Beteiligung an der Ruhrwind GmbH und damit am Windrad auf der Halde Hoppenbruch stärken die Hertener Stadtwerke ihre Rolle als Stromerzeuger. Weitere Projekte folgen:

  • 2005: Beteiligung am Gas- und Dampfkraftwerk Hamm-Uentrop
  • 2010: Beteiligung am Trianel-Offshore-Windpark Borkum-West

1999: StudioB

Im März 1999 eröffnen die Hertener Stadtwerke ihr Kundenzentrum StudioB in der Hertener Innenstadt. Prominenter Taufpate ist Chris Howland.

Heute nutzen jährlich rund 25.000 Kundinnen und Kunden das Beratungs- und Informationsangebot im StudioB.

2008: Öffnung der Grenzen

Von 2008 an können Kunden im Kreis Recklinghausen mit hertenstrom „für die region“ Ökostrom beziehen.

Dank der Kooperation mit der Sparkasse Vest Recklinghausen können die Hertener Stadtwerke im Juni 2013 den 10.000.ten Kunden aus dem Vest begrüßen.

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