Fachtagung „Klimaschonende Mobilität“

Zweiter Teil der Hertener Klimatage am 21. September im Schloss Herten

In diesem Jahr dreht sich nicht nur im Wahlkampf, sondern auch bei der vierten Fachtagung im Rahmen des Hertener Klimakonzepts 2020+ alles um die Mobilität. Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft treffen sich am Donnerstag, 21. September, im Schloss Herten zum fachlichen Austausch, der die verschiedenen Facetten der klimaschonenden Mobilität beleuchtet.

Um 9.30 Uhr startet nach dem Klimafest im Juli mit der Fachtagung der zweite Teil der diesjährigen Hertener Klimatage der Stadt Herten und der Hertener Stadtwerke. Bürgermeister Fred Toplak und Thorsten Rattmann, Geschäftsführer der Hertener Stadtwerke, eröffnen die Veranstaltung.

Dann stellt Dr. Fritz Rettberg von der TU Dortmund die Erfahrungen mit klimaschonender Mobilität in Dortmund aus wissenschaftlicher Sicht vor. Anschließend stellt die Initiative Agora Verkehrswende ihre Thesen zum Thema vor, und das Klimateam der Stadt Herten gibt einen Überblick über die Situation vor Ort. Vor der Mittagspause steht außerdem eine Diskussion zur Entwicklung der Mobilität in der Metropole Ruhr mit der Generaldirektorin des RVR, Karola Geiß-Netthöfel auf dem Programm.

Am Nachmittag wenden sich die teilnehmenden Fachleute in unterschiedlichen Workshops einzelnen Aspekten der klimaschonenden Mobilität zu:

Im ersten Workshop geht es um den Beitrag des Öffentlichen Nahverkehrs mit einem Vertreter des örtlichen Verkehrsbetriebs, dem Landtagsabgeordneten Carsten Löcker und der Energieagentur NRW. Der Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland in NRW, Jürgen Eichel, erläutert die Erwartungen der Nutzer. Welchen Beitrag leistet der ÖPNV zur klimaschonenden Mobilität? Welche Veränderungen/Verbesserungen ergeben sich aus dem RRX im Ruhrgebiet? Welche technischen Neuerungen (Digitalisierung, Brennstoffzelle) stehen an?

Im zweiten Workshop dreht sich alles um neue Antriebstechnologien und die dafür nötige Infrastruktur. Die KFZ-Innung Emscher-Lippe, das h2-netzwerk Ruhr und die Hertener Stadtwerke berichten über neue Fahrzeuge und neue Infrastruktur sowie die zunehmende Verknüpfung zwischen Energiewende und Verkehrswende. Das Unternehmen AGR-DAR, das mit klimafreundlicher Energieerzeugung aus einem Abfallheizkraftwerk und großem Engagement bei Ökoprofit ein wichtiger Player im Hertener Klimakonzept ist, schildert seine Erfahrungen mit elektrischen Müllfahrzeugen.

Der dritte Workshop diskutiert unter dem Aspekt des Mobilitätsmanagements die anstehenden Veränderungen im Städtebau und in der Verkehrsplanung für einen zunehmenden Rad- und Fußverkehr mit dem „Zukunftsnetz Mobilität“, dem Fachbereichsleiter Planen/Bauen/Umwelt der Stadt Herten und der Handwerkskammer Düsseldorf.

Die Teilnahme an der Fachtagung kostet 49 Euro pro Person. Für Studierende ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung ist noch bis Sonntag, 17. September, online unter www.gemeinsam-fuers-klima.de möglich.