
Gebäude-Thermografie ab sofort wieder buchbar
Wer die Energieeffizienz seines Eigenheims verbessern möchte, sollte nicht nur das eigene Heizverhalten im Blick behalten. Denn auch bei einem sparsamen Umgang mit Heizenergie können bauliche Schwachstellen für unnötige Wärmeverluste sorgen.
Besonders schlecht gedämmte Fassaden oder undichte Stellen an der Gebäudehülle können den Energiebedarf deutlich erhöhen. Die Hertener Stadtwerke bieten deshalb auch in diesem Winter wieder ihre Gebäude-Thermografie an, mit der sich mögliche energetische Schwachstellen gezielt aufspüren lassen.
Interessierte Hausbesitzer können die Thermografie-Untersuchung ab sofort buchen. Das Angebot umfasst mindestens sechs Infrarotaufnahmen der Gebäudehülle sowie eine kurze fachliche Auswertung. Die Aufnahmen machen sichtbar, an welchen Stellen Wärme nach außen entweicht und wo sich energetische Sanierungsmaßnahmen lohnen könnten. Auch zur Überprüfung bereits umgesetzter Dämmmaßnahmen oder zum Erkennen von Feuchtigkeit in Bauteilen kann die Thermografie eingesetzt werden.
Die Untersuchungen sind für März 2027 vorgesehen. Die genauen Termine werden kurzfristig abgestimmt, da geeignete Wetterbedingungen für aussagekräftige Aufnahmen entscheidend sind. Üblicherweise erfolgen die Untersuchungen in den Abendstunden oder am frühen Morgen. „Je größer der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist, desto besser lassen sich Wärmeverluste erkennen“, erklärt Michael Lobert, Energieberater bei den Hertener Stadtwerken.
Damit die Aufnahmen möglichst aussagekräftig werden, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So sollte das Gebäude am Untersuchungstag gleichmäßig beheizt werden. Zudem müssen die Fenster geschlossen und die Rollläden geöffnet bleiben. Die Gebäude-Thermografie kostet 149 Euro. Anmeldungen sind ab sofort und bis zum 15. Februar 2027 online unter www.hertener-stadtwerke.de/thermografie, telefonisch unter 02366/307-650 oder per E-Mail an edl@herten.de möglich.





