Stadtwerke starten Gasrohrnetzprüfung im Stadtgebiet

Rund 157 Kilometer Gas-Hauptleitungen und Hausanschlüsse werden kontrolliert

In den kommenden sechs Wochen wünschen sich die Hertener Stadtwerke trockene Wetterverhältnisse. Denn ab morgen (24. Oktober) steht die diesjährige Gasrohrnetzprüfung auf dem Plan. Hierbei werden rund 105 Kilometer Gas-Hauptleitungen (Nieder- und Mitteldruck) und rund 52 Kilometer Hausanschluss-Leitungen auf Undichtigkeiten kontrolliert.

Bei der Gasrohrnetzprüfung ist ein spezielles Messgerät im Einsatz. Dieses Gerät ist hochempfindlich und spürt schon die geringsten Gasmengen auf. Dabei saugt das Gerät die Luft von der Erdoberfläche ab und pumpt sie ins Gerät. Falls eine Rohrundichtigkeit vorliegt, macht sich das Messgerät bemerkbar und zeigt die genaue Gaskonzentration an. Diese Daten werden notiert, um die Leckage im zweiten Durchgang genau zu lokalisieren. Die Fachleute der technischen Abteilung Gasversorgung wissen so, wo Reparaturarbeiten anstehen und können dementsprechend punktgenau handeln. 

Bei den Undichtigkeiten unterscheiden die Fachleute vier verschiedene Arten von Leckagen: Klasse A1 bezeichnet einen Gasaustritt in einem Haus, der sofort behoben werden muss. Innerhalb von sieben Tagen muss die A2-Schadensbehebung erfolgen. Undichtigkeiten der Klassen B und C werden vor dem Winter bzw. nach Erneuerungsplan behoben.