Stadtwerke haben Beweise für kriminelle Stromgeschäfte an der Haustür

Die Hertener Stadtwerke warnen dringend vor unseriösen Stromverkäufern, die an der Haustür Verträge abschließen möchten. Erstmalig ist jetzt ein Fall bekannt geworden, bei dem offenbar die Unterschrift einer Kundin der ...

Die Hertener Stadtwerke warnen dringend vor unseriösen Stromverkäufern, die an der Haustür Verträge abschließen möchten. Erstmalig ist jetzt ein Fall bekannt geworden, bei dem offenbar die Unterschrift einer Kundin der Stadtwerke gefälscht wurde, um ihr gegen den Willen einen Stromabnehmervertrag unterzuschieben. Stadtwerke-Geschäftsführerin Marlies Mathenia: "Wir haben Beweise für kriminelle Machenschaften, die sich gegen die Interessen unserer Kunden richten. Daher haben wir den Vorfall der Hertener Polizei gemeldet." Die Stadtwerke raten allen Kunden, bei unseriösen Haustürgeschäften keine persönlichen Daten wie Kontonummer, Stromverbrauch, Zählernummer etc. herauszugeben. Mathenia: "Die Betrüger haben es auf die Rechnung abgesehen, da dort alle Angaben enthalten sind." Der Trick der Betrüger: sie behaupten, mit den Stadtwerken zusammen zu arbeiten. Geschäftsführerin Mathenia: "Wer das behauptet, betrügt unsere Kunden. Wir arbeiten auch nicht mit solchen Leuten zusammen. Stadtwerkemitarbeiter können sich immer eindeutig als solche ausweisen." Die Stadtwerke raten, im Zweifelsfall sofort telefonisch bei der Kundenberatung nachzufragen: Telefon: 307-123.

Offenbar handelt es sich bei dem jetzt bekannt gewordenen Betrug nicht um einen Einzelfall. Nach Angaben der Stadtwerke hatten sich schon häufiger Kunden gemeldet, die von Vermittlern angesprochen wurden. Dabei sei immer wieder behauptet worden, dass es eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken gebe. Erstmalig sei aber jetzt eine gefälschte Unterschrift nachzuweisen. Mathenia: "Wir hoffen, dass nicht noch mehr passiert ist, wer weiß, ob solche Leute sich nicht unbemerkt in der Wohnung umschauen oder günstige Gelegenheiten suchen."

Die betroffene Kundin war durch ein Begrüßungsschreiben eines Stromanbieters auf den Betrug aufmerksam geworden. Einige Tag vorher hatte ein junges Pärchen an der Haustür nach der letzten Stromrechnung gefragt, alle nötigen Daten herausgeschrieben und sich verabschiedet. Mathenia: "Dann haben die beiden offenbar einen Vertrag aufgesetzt, die Unterschrift der Stadtwerkekundin gefälscht und versucht, die Vermittlungsprovision zu kassieren. Wir haben der Kundin helfen können, so dass für sie kein Schaden entstanden ist."