SEPA-Lastschriftmandat

Ihre regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen an die Hertener Stadtwerke können Sie durch die Teilnahme am SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren schnell und bequem erledigen.

Umstellung auf das SEPA-Verfahren

Die Umstellung des Zahlungsverkehrs auf das so genannte „SEPA-Verfahren“ ist seit 1. Februar 2014 für Unternehmen und Privatleute Pflicht. Doch was steckt hinter SEPA und welche Veränderungen sind damit verbunden? Im Folgenden die wichtigsten Details.

Mit der Lissabon-Agenda legte die Europäische Kommission im Jahr 2000 den Grundstein für die Schaffung eines gemeinsamen europäischen Marktes im bargeldlosen Zahlungsverkehr. Um in diesem Markt mehr Wettbewerb und Effizienz zu erreichen, sollten europaweit einheitliche Verfahren und Standards für die Abwicklung von Euro-Zahlungen geschaffen werden. Zu diesem Zweck gründete die europäische Kreditwirtschaft im Jahr 2002 den European Payments Council (EPC). Der EPC hat das SEPA-Verfahren entwickelt und in Europa eingeführt.

Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area (= Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Dieser besteht aus den 27 EU-Staaten, den weiteren Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz und Monaco. Im SEPA-Raum werden europaweit standardisierte Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) angeboten

Wen betrifft SEPA?

Jeder Kontoinhaber – egal ob Privatperson oder Unternehmen – ist von der Umstellung auf SEPA betroffen.

Ab wann ist das SEPA-Verfahren verpflichtend?

Bis zum 31. Januar 2014 werden die SEPA-Zahlverfahren parallel zu den bestehenden nationalen Überweisungs- und Lastschriftverfahren angeboten. Eine Verpflichtung zur Umstellung auf die SEPA-Überweisung und -Lastschrift besteht somit erst ab 1. Februar 2014. Verbraucher können noch bis Februar 2016 ihre Kontonummer und Bankleitzahl bei Inlandszahlungen weiter verwenden (sofern vom Zahlungsdienstleister angeboten).

Was ist die SEPA-Basislastschrift?

Seit November 2009 wird das SEPA-Lastschriftverfahren bereits angeboten. Damit sind im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum erstmals auch grenzüberschreitende Lastschriften möglich. Wer regelmäßige Zahlungen in ein Nachbarland im Euroraum entrichten muss, kann die fälligen Beträge seinem Konto als SEPA-Lastschrift abbuchen lassen. Ab Februar 2014 löst die SEPA-Lastschrift die nationalen Lastschriftverfahren in den Euro-Ländern endgültig ab.

Was versteht man unter dem SEPA-Mandat?

Die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften ist das Mandat. Das Mandat ist die offizielle Zustimmung des Zahlers gegenüber dem Zahlungsempfängers zum Einzug fälliger Forderungen mittels Lastschrift. Für die Zahler ist die Umstellung auf die SEPA-Basislastschrift mit keinerlei Aufwand verbunden. Nach Änderung der Geschäftsbedingungen der Zahlungsdienstleister zum 9. Juli 2012 können die einmal erteilten Einzugsermächtigungen auch für den Einzug von SEPA-Basislastschriften genutzt werden.

Was ist die Mandatsreferenz?

Jedes SEPA-Basis-Lastschriftmandat muss mit einer eindeutigen Mandatsreferenz versehen sein. Die Mandatsreferenz ist ein von den Hertener Stadtwerken individuell vergebenes Kennzeichen des vom Kunden erteilten Mandats. Nach Umstellung auf das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren erhalten Kunden die Mandatsreferenz automatisch im Rahmen der Vertragsbestätigung.

Was ist die Gläubiger-ID?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer wird von der Deutschen Bundesbank vergeben und dient dazu, den Gläubiger – also den Lastschrifteinreicher - bei den neuen SEPA-Lastschriftverfahren eindeutig zu identifizieren.

Was ist die IBAN?

Die IBAN ersetzt die nationale Kontokennung: Für nationale und grenzüberschreitende Überweisungen und Lastschriften in Euro ersetzt ab dem 1. Februar 2014 die IBAN (International Bank Account Number, internationale Bankkontonummer) die nationale Kontokennung (in Deutschland die althergebrachte Kontonummer und Bankleitzahl).

Wozu benötige ich den BIC?

Der BIC ist die internationale Bankleitzahl der jeweiligen Bank. Da diese auch durch die in der IBAN enthaltenen Informationen eindeutig identifizierbar sind, muss der BIC nur bei inländischen Überweisungen und Lastschriften bis Februar 2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen bis Februar 2016 noch zusätzlich zur IBAN angegeben werden. 

Wo finde ich meine IBAN und den BIC meiner Bank?

Die jeweilige IBAN und den BIC des Zahlungsdienstleisters ist dem Kontoauszug zu entnehmen. Auch im Online-Banking kann man IBAN und BIC finden.

Weitere Infos

Ausführliche Informationen zu SEPA erhalten Sie bei Ihrer Hausbank oder online unter http://www.sepadeutschland.de/.