Energiespartipps

Sie kennen schon alle Energiespartipps? Glauben wir nicht. Klicken Sie mal durch, wir haben eine Menge davon – und alle helfen beim Sparen.

Elektroherd

Mach's passend!

Verwenden Sie geeignetes Kochgeschirr. Der Topfboden sollte im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt sein. Wird er erhitzt, dehnt er sich nach außen und liegt so richtig auf der Kochstelle auf. Stellen Sie den Topf oder die Pfanne auf die passende Kochstelle. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Energie verloren. Ist er zu groß, dauert das Ankochen zu lange.

Deckel drauf!

Benutzen Sie passende Deckel, um die Wärme im Topf zu halten. Undichte Deckel können den Energieverbrauch verdreifachen. Außerdem dämmen geschlossene Töpfe die Geruchsentwicklung ein.

Wasser sparen!

Garen Sie mit wenig Flüssigkeit. In der Regel reicht es aus, wenn der Topfboden bedeckt ist. Dann können Kartoffeln und Gemüse bei geschlossenem Deckel im Dampf garen. Für Speisen, die eine Garzeit über 20 Minuten haben, eignet sich ein Schnellkochtopf. Das spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Garzeit.

Ausschalten!

Nutzen Sie die Nachheizphase: Sie können die Kochplatte einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten.

Kleingeräte nutzen!

Erwärmen sie kleine Mengen in der Mikrowelle. Lassen Sie den Herd auch fürs Wasserkochen aus. Nutzen Sie lieber den Wasserkocher.

Auf Effizienz achten!

Glaskeramikflächen sind energieeffizienter als gusseiserne Kochplatten. Am effizientesten sind Induktionskochfelder. Die Kochfläche ist kalt, so lange kein Topf auf dem Herd steht. Erst durch den Kontakt zum (induktionsgeeigneten) Topf wird ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, durch das der Topfboden erhitzt wird. Verwenden Sie für Induktionsfelder nur geeignetes, leitfähiges und magnetisches Kochgeschirr, zum Beispiel aus Stahlemail oder Gusseisen.

Backofen

Kaltstart

Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens. Bei modernen Backöfen ist die Vorlaufzeit nur bei empfindlichen Speisen, zum Beispiel bei der Zubereitung von Filet oder Bisquit, nötig. Schalten Sie den Backofen auch frühzeitig aus: Die Nachwärme reicht für fünf bis zehn Minuten.

Geduld

Zügeln Sie Ihre Neugier: Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig.

Sinn für Großes

Benutzen Sie den Backofen nur für Fleischstücke über einem Kilo. Für weniger gewichtige Stücke eignet sich die Kochstelle besser. Wenn möglich, bereiten Sie mehrere Speisen gleichzeitig im Backofen zu. Das geht vor allem bei Umluftöfen problemlos.

Gleichmäßigkeit

Benutzen Sie einen Einschub mit integrierter Unterhitze. Das verkleinert den Backofen und senkt so den Energiebedarf um bis zu 20 Prozent.Steigen Sie möglichst auf einen Umluftofen um. Das spart je nach Anwendung bis zu 40 Prozent Energie.

Fleiß

Reinigen Sie Ihren Backofen möglichst von Hand. Die automatische Reinigung verbraucht stolze sechs Kilowattstunden.

Klasse

Achten Sie beim Neukauf eines Backofens auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Klasse-A-Gerät.

Kühl- und Gefriergeräte

Die Umgebung macht's.

Achten Sie auf die Standorttemperatur. Sie sollte 15°C bis 20°C betragen. Sonst verfälschen Sie die angegebenen Verbrauchswerte. Die Absenkung der Raumtemperatur um 1° C spart ungefähr drei Prozent Strom bei Gefriergeräten und sogar sechs Prozent bei Kühlgeräten.Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Schirmen Sie die Geräte von Herd und Heizung ab.

Achten Sie darauf, dass das Gerät stabil und gerade steht. Die Lüftungsgitter sollten frei bleiben. Stellen Sie keine Gegenstände auf die Lüftungsschlitze.

Zu lassen!

Öffnen Sie die Tür nicht öfter und länger als nötig. Stellen Sie die richtige Temperatur ein. Sie beträgt bei Kühlschränken 7°C und bei Gefriergeräten -18°C.

Tauwetter

Tauen Sie das Gerät regelmäßig ab. Überprüfen Sie regelmäßig die Gummidichtung Ihres Gerätes. Nur, wenn die Tür dicht abschließt, können Kühl- und Gefrierschränke effizient arbeiten.

Vorkühlen

Lassen Sie Ihre Speisen abkühlen, bevor Sie sie in den Kühl- oder Gefrierschrank stellen.

Urlaubspause

Schalten Sie das Gerät bei längeren Urlauben ab und tauen Sie es gleichzeitig ab. Lassen Sie die Tür bei abgeschalteten Geräten offen, sonst kann sich Schimmel bilden.

Effizienz

Achten Sie beim Neukauf auf das EU-Label. Bei Kühl- und Gefriergeräten gibt es inzwischen neben der (eigentlich) effizientesten Klasse A auch die besseren Klassen A+ und A++. Kaufen Sie eine Gefriertruhe statt eines Gefrierschranks. Sie verbraucht rund 30 Prozent weniger Energie.

Die Größe zählt.

Kaufen Sie ein Gerät, das Ihrem Bedarf entspricht. Zu große Geräte verbrauchen unnötig Energie. Als Faustformel gilt: Rund 50 Liter Volumen pro Person.

Geschirrspüler

Voll machen!

Nutzen Sie die Maschine immer voll aus.

Schmutzig lassen!

Spülen Sie nicht mit der Hand vor. Das ist bei modernen Geschirrspülern nicht mehr nötig. Entfernen Sie nur die groben Speisereste.

Kurzprogramm

Für weniger verschmutztes Geschirr reichen Kurz- oder Sparprogramme aus. Sie sparen rund 20 Prozent Energie.

Härtegrad

Stellen Sie den Geschirrspüler auf die richtige Wasserhärte ein.

Abschalten!

Schalten Sie den Geschirrspüler nach dem Spülgang direkt ab. Das verhindert lange Stand-By-Zeiten.

Warmwasser nutzen!

Kaufen Sie möglichst einen Geschirrspüler, den Sie an die Warmwasserleitung anschließen können. Das spart vor allem dann Strom, wenn das Wasser in Ihrem Haushalt energieeffizient erwärmt wird – etwa mit einer modernen Gasheizung oder Fernwärme.

Effizienz

Achten Sie bei einem Neukauf auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Gerät der Energieeffizienzklasse A. Die Angaben auf dem Energielabel beziehen sich aber grundsätzlich auf das Energiesparprogramm des Geschirrspülers. Dieses heißt meist „ECO“, „Spar“ oder „Intelligent“.

Überlegen Sie vor dem Kauf, wie viel Geschirr sie spülen müssen. Ein großer Geschirrspüler für 14 Gedecke verbraucht im Vergleich weniger als ein kleiner für 8 Gedecke.

Waschmaschine

Schmutzig lassen!

Verzichten Sie auf die Vorwäsche. Sie ist wirklich nur bei sehr schmutziger Wäsche nötig.

Nicht kochen!

Waschen Sie Ihre Wäsche maximal auf 60°C. Dank moderner Waschmittel genügt auch ein Waschgang mit 40°C den hygienischen Ansprüchen – das spart noch einmal die Hälfte an Energie.

Voll machen!

Nutzen Sie das Fassungsvermögen Ihrer Waschmaschine und Ihres Trockners voll aus.

Ausschalten!

Schalten Sie beide Geräte nach dem Wasch- beziehungsweise Trockengang direkt ab. Das verhindert lange Stand-By-Zeiten.

Sparsam dosieren!

Dosieren Sie das Waschmittel gemäß Verschmutzung und Wasserhärtegrad. So erzielen Sie die besten Ergebnisse. Kleben Sie sich am besten Einen Aufkleber mit Ihrer Wasserhärte auf die Waschmaschine – dann sind Sie stets im Bilde.

An Trockner denken!

Schleudern Sie Ihre Wäsche gut, wenn sie in den Trockner soll. Das verkürzt die Trockenzeit und spart so Energie: Immerhin verbraucht ein Trockengang rund dreimal so viel Energie wie ein Waschgang.

Wäschetrockner

Kurz fassen!

Reduzieren Sie die Trockenzeit: Wäsche, die hinterher gebügelt wird, muss auch nur „bügeltrocken“ sein.

Gleich lassen!

Trocken Sie nur Textilien zusammen, die gleich dick und aus den gleichen Materialien sind. So können Sie die Trockenzeit für jeden Gang ideal einstellen.

An Flusen denken!

Reinigen Sie das Flusensieb nach jedem Trockengang. Ein verstopftes Sieb erhöht die Trockenzeit.

Effizienz

Achten Sie bei einem Neukauf auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Gerät der Energie-Effizienzklasse A.

Wärmepumpe

Kaufen Sie am besten einen Trockner mit Wärmepumpe. Diese Geräte erreichen als nahezu einzige Trocknertypen die Effizienzklasse A. Trockner mit einem Gasbrenner sind auch sehr effizient. Sie haben aber keine Klassifizierung mit dem EU-Label. Ablufttrockner, die die Feuchtigkeit durch einen Schlauch nach außen leiten, verbrauchen immerhin noch etwas weniger Energie als Kondensationstrockner.

Leine nutzen!

Verzichten Sie wenn möglich ganz auf einen Wäschetrockner. Am effizientesten und umweltfreundlichsten ist das Trocknen auf der Wäscheleine.

Heizung

Freiraum lassen!

Stellen Sie Ihre Heizkörper nicht zu. Sie müssen frei stehen, um die Wärme in den Raum abgeben zu können.

Nachts ist's kühler

Senken Sie nachts die Temperatur ab. Aber nicht zu viel: Sonst kostet es zu viel Energie, den Raum am nächsten Tag wieder aufzuheizen.

Rollläden runter!

Schließen Sie Rollläden und Vorhänge. Das hält die Zugluft ab.

Dicht halten!

Dichten Sie Ihre Fenster und Türen gut ab. So können Sie bis zu fünf Prozent Heizkosten sparen.

Richtig lüften!

Lüften Sie richtig: Viermal für fünf Minuten lang Durchzug sollte es im Winter sein. Das sorgt für frische Luft und mindert die Schimmelgefahr. Dauerhaft gekippte Fenster lassen viel Wärme hinaus, aber nur wenig Frischluft herein.

Klimaanlage

Rollläden runter!

Schließen Sie im Sommer tagsüber Fenster, Rollläden und Vorhänge. Das hält die Hitze draußen.

Nachts lüften

Lassen Sie die Nachtluft in die Wohnung. Das kühlt die Räume vor.

Auch mal auslassen

Nutzen Sie die Klimaanlage nur bei Bedarf.

Effizienz

Entscheiden Sie sich für ein effizientes Gerät. Vergleichen Sie mit Hilfe des EU-Labels.

Verzichten Sie auf ein mobiles Raumklimagerät. Es leitet die Abluft mit einem Schlauch durchs offene Fenster nach draußen und lässt so auch warme Luft wieder herein.

Installieren Sie insbesondere in großen Räumen eine Split- oder Multisplit-Klimaanlage. Sie verfügt über ein Außengerät, das ein oder mehrere Innengeräte mit Kälte versorgt.

Beleuchtung

Sparlampen nutzen

Bevorzugen Sie Energiesparlampen. Sie kommen mit 15 Watt aus, wo eine normale Glühbirne 75 Watt braucht. Inzwischen gibt es die Sparwunder auch in Ausführungen, die genauso warmes Licht verbreiten wie herkömmliche Glühlampen.

LED

Setzen Sie bei Dekolampen wie Lichterketten auf LED: Die kleinen Leuchtdioden sparen viel Energie, sind quasi unkaputtbar und werden nicht heiß. Das macht sie besonders sicher.

Entsorgung

Entsorgen Sie Energiesparlampen richtig. Sie enthalten Leuchtstoffe und sind deshalb ein Fall für den Recyclinghof.

Computer, Fernseher und Co.

Auch mal auslassen

Lassen Sie sich nicht rund um die Uhr berieseln. Nutzen Sie Ihren Fernseher, das Radio und den Computer gezielt. Das schont die Nerven und den Geldbeutel.

Kein Stand-By

Verzichten Sie auf die Stand-By-Funktion. So können Sie bis zu 100 Euro im Monat sparen.

Schaltbare Steckdosenleisten

Trennen Sie alle Geräte mit schaltbaren Steckdosenleisten von der Stromversorgung. Viele HiFi-Anlagen und Computer verbrauchen nämlich auch noch Strom, wenn sie abgeschaltet sind.

Green IT

Stellen Sie am Rechner Energiesparoptionen ein. Sie können Stand-By- und Ruhezeiten individuell regeln.

Effizienz

Bevorzugen Sie bei einem Neukauf moderne Geräte. Laptops sind sparsamer als große Computer. LCD-Bildschirme laufen effizienter als alte Röhren-Monitore. Das Gleiche gilt auch für Fernseher: Eine alte „Röhre“ braucht mehr Energie als ein moderner Flachbild-Fernseher.

Warmwasser

Zentralität

Erwärmen Sie das Wasser wenn möglich zentral über das Heizsystem.

Die Menge macht's

Wärmen Sie in Handventil-Boilern immer nur so viel Wasser, wie Sie gerade benötigen.

Abschalten!

Schalten Sie Untertischgeräte (etwa unter dem Spülbecken in der Küche) per Zeitschaltuhr nachts ab und morgens wieder an.

Nicht kochen!

Erwärmen Sie Wasser in Warmwasserspeichern nur auf 60°C. Höhere Temperaturen erhöhen die Energiekosten um ein Vielfaches.

Effizienz

Nutzen Sie einen elektronischen Durchlauferhitzer und keinen hydraulischen, wenn Ihre Warmwasserbereitung mit dem Durchlauferhitzer funktioniert. Beim elektronischen Durchlauferhitzer kann die benötigte Temperatur genau eingestellt werden. So spart er Wasser, weil kein kaltes zugemischt werden muss, und Energie, weil das Wasser nicht übermäßig erhitzt wird.

Badezimmer

Lieber duschen

Ziehen Sie die Dusche einem Vollbad vor. Das spart rund ein Drittel Wasser.

Armaturen

Installieren Sie sparsame Armaturen.

Spülkasten

Benutzen Sie die Spartaste an Ihrem Toiletten-Spülkasten.

Kein Tropfen

Reparieren Sie tropfende Wasserhähne umgehend.

Cool bleiben

Erhitzen Sie nie mehr Wasser als nötig.

Ausdrehen

Benutzen Sie zum Zähneputzen einen Zahnputzbecher und stellen Sie das fließende Wasser aus.

Umwelttipps

Regen nutzen

Nehmen Sie das Gießwasser für den Garten am besten aus der Regentonne.

Entsorgung

Entsorgen Sie feste Stoffe wie Speisereste nicht über das Abwasser.

Geben Sie Farben, Lacke, Altöl und Medikamente an den dafür vorgesehenen Stellen ab, statt sie über das Abwasser zu entsorgen.

Reinigungsmittel

Nehmen Sie nur so viel Spül- und Reinigungsmittel wie nötig. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Verzichten Sie auch auf die Beckensteine in der Toilettenschüssel und möglichst auch auf gefärbtes Toilettenpapier.

Wasserzähler

Beantragen Sie für jede Verbrauchsstelle einen eigenen Wasserzähler. So entspricht die Rechnung dem tatsächlichen Verbrauch.

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