Die Hertener Stadtwerke – Zukunftsbetrieb aus Tradition

Seit über 100 Jahren sind die Stadtwerke der verlässliche Partner in Sachen Energieversorgung in Herten. Das Unternehmen hat in dieser Zeit stets neue Entwicklungen aufgegriffen und umgesetzt: 1900 als „Gasanstalt Herten“ gegründet, hat der Betrieb schnell neue Geschäftsfelder für sich erobert. Erst folgte die Stromversorgung, später Fernwärme. Mit dem Copa Ca Backum ist vor 20 Jahren ein besonderer Aufgabenschwerpunkt hinzu gekommen. Das Freizeitbad am Rande des Backumer Tals war von Anfang an ein Treffpunkt für Generationen. Ob ausgelassener Spielnachmittag mit den Enkeln inklusive Betreuung im Wasserflöhe-Kinderclub, entspannter Saunabesuch mit Eltern oder Freunden, oder wohltuende Behandlungen in der Wellnesswelt – das Copa Ca Backum und die Copa Oase bieten etwas für jede Lebenslage.
Inzwischen betreiben die Stadtwerke auch zwei Hertener Parkhäuser und übernehmen viele weitere Aufgaben in der Stadt. Das Thema Ausbildung spielt eine zentrale Rolle im Betrieb der Hertener Stadtwerke. Ob in der Verwaltung, in der Technik, im Bad oder in der Gastronomie: Das Unternehmen bildet in verschiedenen Berufen junge Menschen zu qualifizierten Fachleuten aus. Und die Hertener Stadtwerke denken weiter in Richtung Zukunft, damit Herten auch für spätere Generationen ein Ort bleibt, in dem es sich zu leben lohnt.

Siedlungsprojekte für alle Generationen
Gemeinsam mit der Stadt Herten sorgen die Hertener Stadtwerke dafür, dass Familien einen schönen Platz in Herten finden, um sich ein Heim aufzubauen. Die Siedlung Freiwiese bietet zum Beispiel großzügigen Spielflächen für Kinder – und zwar in direkter Nachbarschaft zu der Generation ihrer Großeltern: Am nördlichen Rand der Freiwiese ist ein Seniorenwohnheim. So können junge Familien und ältere Menschen in nachbarschaftlicher Atmosphäre vom Wissen und den Fähigkeiten der jeweils anderen Generation profitieren. In anderen Stadtteilen entstehen weitere Siedlungsflächen für Hertener und Zugezogene. Für die Energieversorgung zukünftiger Siedlungsprojekte entwickeln die Hertener Stadtwerke Ideen, die dazu beitragen können, dass Kinder auch weiterhin in einer natürlich schönen Umwelt spielen können.
Nachhaltige Energieversorgung
Doch nicht nur die klimafreundliche Versorgung neuer Siedlungen liegt den Hertener Stadtwerken am Herzen. Bereits 1997 hat das Unternehmen gemeinsam mit dem KVR die „Ruhrwind Herten GmbH“ gegründet und ein Windrad auf der Halde Hoppenbruch errichtet. Es versorgt rund 800 Haushalte mit Strom und erspart der Umwelt somit über drei Millionen Kilogramm Kohlendioxid im Jahr. Längst sind das Windrad und die Umgebung des Landschaftsparks Emscherbruch zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Mit „hertenstrom natürlich“ haben die Hertener Stadtwerke darüber hinaus ein Produkt im Angebot, das Energie aus umweltfreundlicher Wasserkraft in die Haushalte bringt – als „hertenstrom für die region“ versorgt diese Wasserkraft aus Norwegen inzwischen auch Kunden außerhalb von Herten.

Das Ursprungsgeschäft der Hertener Stadtwerke, die Gasversorgung, ist nach wie vor zentraler Bestandteil des Unternehmens. Durch ein rund 250 Kilometer langes Rohrnetz versorgen die Hertener Stadtwerke Hertens Haushalte mit Erdgas. Auch Kunden im Kreis Recklinghausen nutzen das „hertengas“ seit 2009: Der natürliche Rohstoff bietet eine umweltfreundliche Alternative zum Heizen mit Öl. Seit 1962 versorgen die Stadtwerke Hertener Kunden auch mit Fernwärme: Die Weiterleitung der Wärme aus modernen Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung in die Haushalte der Stadt stellt eine bestmögliche Ausnutzung der Ressourcen sicher.
Die Hertener Stadtwerke bauen ihr Engagement im Bereich Klimaschutz stetig weiter aus. Im Rahmen des Hertener Klimakonzepts 2020 trägt das Unternehmen dazu bei, den CO2-Ausstoß in Herten deutlich zu senken. Durch die Beteiligung am Gas- und Dampfkraftwerk in Hamm-Uentrop kann das Unternehmen Strom ins Netz einspeisen, der umweltfreundlich produziert wird. Außerdem wird bald der Nordseewind für Hertens Energieversorgung wehen: Mit den Mitteln aus dem hertenfonds „natürlich“ beteiligen sich die Stadtwerke an einem Offshore-Windpark vor der Küste Borkums.




