Elektroherd und Backofen
Elektroherd
- Verwenden Sie geeignetes Kochgeschirr. Der Topfboden sollte im kalten Zustand leicht nach innen gewölbt sein. Wird er erhitzt, dehnt er sich nach außen und liegt so richtig auf der Kochstelle auf.
- Stellen Sie den Topf oder die Pfanne auf die passende Kochstelle. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Energie verloren. Ist er zu groß, dauert das Ankochen zu lange.
- Benutzen Sie passende Deckel, um die Wärme im Topf zu halten. Undichte Deckel können den Energieverbrauch verdreifachen. Außerdem dämmen geschlossene Töpfe die Geruchsentwicklung ein.
- Garen Sie mit wenig Flüssigkeit. In der Regel reicht es aus, wenn der Topfboden bedeckt ist. Dann können Kartoffeln und Gemüse bei geschlossenem Deckel im Dampf garen. Für Speisen, die eine Garzeit über 20 Minuten haben, eignet sich ein Schnellkochtopf. Das spart bis zu 30 Prozent Energie und bis zu 50 Prozent Garzeit.
- Nutzen Sie die Nachheizphase: Sie können die Kochplatte einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten.
- Erwärmen sie kleine Mengen in der Mikrowelle. Lassen Sie den Herd auch fürs Wasserkochen aus. Nutzen Sie lieber den Wasserkocher.
- Glaskeramikflächen sind energieeffizienter als gusseiserne Kochplatten. Am effizientesten sind Induktionskochfelder. Die Kochfläche ist kalt, so lange kein Topf auf dem Herd steht. Erst durch den Kontakt zum (induktionsgeeigneten) Topf wird ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, durch das der Topfboden erhitzt wird. Verwenden Sie für Induktionsfelder nur geeignetes, leitfähiges und magnetisches Kochgeschirr, zum Beispiel aus Stahlemail oder Gusseis
Backofen
- Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens. Bei modernen Backöfen ist die Vorlaufzeit nur bei empfindlichen Speisen, zum Beispiel bei der Zubereitung von Filet oder Bisquit, nötig. Schalten Sie den Backofen auch frühzeitig aus: Die Nachwärme reicht für fünf bis zehn Minuten.
- Zügeln Sie Ihre Neugier: Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig.
- Benutzen Sie den Backofen nur für Fleischstücke über einem Kilo. Für weniger gewichtige Stücke eignet sich die Kochstelle besser. Wenn möglich, bereiten Sie mehrere Speisen gleichzeitig im Backofen zu. Das geht vor allem bei Umluftöfen problemlos.
Benutzen Sie einen Einschub mit integrierter Unterhitze. Das verkleinert den Backofen und senkt so den Energiebedarf um bis zu 20 Prozent.
Reinigen Sie Ihren Backofen möglichst von Hand. Die automatische Reinigung verbraucht stolze sechs Kilowattstunden.
- Steigen Sie möglichst auf einen Umluftofen um. Das spart je nach Anwendung bis zu 40 Prozent Energie.
- Achten Sie beim Neukauf eines Backofens auf das EU-Label. Entscheiden Sie sich für ein Klasse-A-Gerät.




