Energieausweis hilft Energie zu sparen

Seit Oktober 2009 ist der Energieausweis Pflicht für alle Gebäude. Über die Hertener Stadtwerke bekommen Kunden ab sofort kostengünstig einen Energieausweis und auf Wunsch eine komplette Energieberatung inklusive ausführlicher Analyse. In Kooperation mit dem zertifizierten Hertener Energieberater Romed Spiekermann bieten die Stadtwerke den Energieausweis an.
Hintergrund
Die Ausweispflicht ist Teil der Energieeinparverordnung (EnEV). Sie schreibt für Neubauten schon seit 2002 einen Energieausweis vor. Diese Regelung schließt auch größere Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden mit ein. Er soll potentiellen Mietern oder Käufern helfen, den Heizenergiebedarf des Hauses richtig einzuschätzen - denn die Heizkosten machen den größten Anteil an den Betriebskosten aus.
Im Energieausweis sind die wesentlichen Daten des Hauses, wie Baujahr, Wohneinheiten und Nutzfläche vermerkt. Es gibt ihn in zwei Varianten:
- Als Bedarfsausweis hält er den Heizbedarf anhand von technischen Daten fest. Welche Fenster hat das Haus? Welches Isoliermaterial wurde verwendet? Welche Heizung wird benutzt und wie alt ist diese? - Solche Faktoren beeinflussen den Heizbedarf des Gebäudes.
- Der Verbrauchsausweis vermerkt den Energiebedarf anhand der verbrauchten Energie für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung. Dabei werden Faktoren wie zum Beispiel lange Abwesenheit natürlich nicht berücksichtigt. Der Verbrauchsausweis ist nur für Gebäude mit mehr als 5 Wohneinheiten zulässig sowie bestehende Gebäude, die nach 1977 gebaut wurden.
Seit 2009 ist der Energieausweis Pflicht für alle Gebäude. Er vermerkt die wesentlichen Daten des Hauses, wie Baujahr, Wohneinheiten und Nutzfläche.
- Als Bedarfsausweis hält er den Heizbedarf anhand von technischen Daten fest. Welche Fenster hat das Haus? Welches Isoliermaterial wurde verwendet? Welche Heizung wird benutzt und wie alt ist diese? - Solche Faktoren beeinflussen den Heizbedarf des Gebäudes.
- Der Verbrauchsausweis vermerkt den Energiebedarf anhand der verbrauchten Energie für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung. Dabei werden Faktoren wie zum Beispiel lange Abwesenheit natürlich nicht berücksichtigt. Der Verbrauchsausweis ist nur für Gebäude mit mehr als 5 Wohneinheiten zulässig sowie bestehende Gebäude, die nach 1977 gebaut wurden.
Eine einfache Hilfestellung beim Auffinden kritischer Stellen an der Gebäudehülle ist darüber hinaus die Thermografie. Mit einer Wärmebildkamera wird das Haus nachts fotografiert. Flächen, die blau oder grün erscheinen, sind kalt - also unbedenklich. Die Farben gelb und rot zeigen an, dass Wärme nach außen abgegeben wird. Das steigert natürlich die Heizkosten. Solche Stellen sollten geprüft werden.




